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Manche besorgte Eltern scheuen sich, Ihren Kindern den Umgang mit gefährlichen Waffen zu erlauben. Sie fragen sich ob der Umgang mit Pfeil und Bogen nicht viel zu gefährlich ist.

Ist Bogenschießen nicht gefährlich?

Ja, der Umgang mit Waffen ist für Kinder sehr gefährlich!

Daher gilt in Deutschland ein strenges Waffengesetz. In diesem hat der Gesetzgeber intelligente und signifikante Unterscheidungen gefunden. Da wird unterschieden, unter anderem zwischen Waffen (hierzu gehören z.B. auch zweischneidige oder anderweitig gefährliche Messer und bestimmte Arten von Steinschleudern) und Schusswaffen. Nicht zu den Waffen gehören diverse Arten von Sportgeräten.

Das deutsche Waffengesetz (Stand 30. 6. 2017)

Das deutsche Waffengesetz mit seinen Anhängen und Verordnungen wird im Folgenden zitiert.

Schusswaffen: Geräte für diverse Zwecke, "bei denen Geschosse durch einen Lauf getrieben werden".

Gleichgestellte Gegenstände: "Tragbare Geräte ... die zum Abschießen von Munition ... bestimmt sind. ... bei denen bestimmungsgemäß feste Körper gezielt verschossen werden, deren Antriebsenergie durch Muskelkraft eingebracht und durch eine Sperrvorrichtung gespeichert werden kann."

Die wichtige Abgrenzung von Waffen gegenüber Sportgeräten  liegt hier in der Tatsache, dass die eingebrachte Antriebsenergie gespeichert werden kann.

Ich stelle mir eine geladene, gespannte und entsicherte Pistole vor. Hier genügt ein kleiner Druck auf den Abzug und die gesamte Energie wird freigegeben, um das Geschoss durch den Lauf zu treiben.

Gleiches gilt für Armbrust, Luftgewehr oder CO2 Pistole. Auch wenn die gespeicherte Energie bei einer Armbrust um ein vielfaches höher ist, als beim Luftgewehr oder der Pistole, so genügt dennoch bei allen ein kleiner Druck auf den Abzug, um die fertig geladene und entsicherte Waffe abzuschießen.

Mit Waffen können spielende Kinder ungewollt immensen Schaden anrichten! Daher sind Waffen gefährlich. Der Gesetzgeber definiert, für den Umgang mit Waffen, strenge Regeln.

Pfeil und Bogen sind keine Waffe!

Pfeil und Bogen sind nach dem deutschen Waffengesetz KEINE Waffe. Es handelt sich hier vielmehr um Sportgeräte. Der Sportbogen dient zwar dazu, feste Körper gezielt zu verschießen, die Antriebsenergie wir auch mit Muskelkraft eingebracht aber es gibt keine Sperrvorrichtung durch welche diese Energie gespeichert werden kann. Einen Sportbogen kann man nicht gespannt ablegen um z. B. kurz auf die Toilette zu gehen.

Weil keine Antriebsenergie im Bogen gespeichert wird, ist bereits die größte Gefahr beim Umgang mit Waffen gebannt. Die Gefahr, dass die Waffe unbeabsichtigt abgefeuert werden kann.

Welchen Einfluss hat die Energiemenge?

Alle Arten von Waffen (auch sogenannte Anscheinswaffen und Spielsachen) werden bezüglich der über das Geschoss abgegebenen Energie eingeteilt. Diese Energie wird in Joule gemessen. Je größer die Energie mit der das Geschoss angefeuert wird, desto gefährlicher ist der Umgang mit der Waffe bzw. dem Gerät oder Spielzeug.

Da im Sportbogen keine Energie gespeichert werden kann, muss die Energie immer vom Schützen selbst aufgebracht werden. Ein kleines Kind hat überhaupt nicht die Kraft einen Bogen so zu spannen, dass damit ein tödlicher Schuss angegeben werden könnte. Was aber nicht bedeutet, dass ein Kind niemanden mit Pfeil und Bogen verletzten kann.

Welche Gefahren gehen vom Bogen aus?

Die größte Gefahr geht vom Bogen aus, wenn gezielt auf andere geschossen wird. Aber auch der Schütze kann sich bei falschem Umgang mit Pfeil und Bogen selbst verletzen. Je älter und damit größer und kräftiger das Kind ist, desto größer wird die Gefahr von bleibenden Schäden. Deshalb ist es wichtig den sicheren Umgang mit Pfeil und Bogen frühzeitig zu erlernen.

Interessierte Kinder fangen häufig bereits mit 4-6 Jahren an, die ersten Spielzeugbogen auszuprobieren. Sobald Kinder allein zu Spielplätzen gehen, spätestens im Alter von 8-10 Jahren, beginnen sie sich Werkzeuge wie Messer aus Nägeln und Pfeil und Bogen aus Holzstäben selbst zu bauen. Der Schritt, dann noch einen Nagel als Pfeilspitze zu verwenden ist meist ein sehr kleiner.

Der richtige Umgang mit Pfeil und Bogen

Der Bogensport gehört zu den Sportarten mit dem geringsten Verletzungsrisiko. Fußball und selbst Federball (Badminton) sind hier um ein vielfaches gefährlicher.

Im BOGENPARADIES erlernen die Besucher von Anfang an den richtigen Umgang mit Pfeil und Bogen! Dazu zählen die Sicherheitsregeln, aber auch die richtige Haltung, die Etikette im Bogensport und die verschiedenen Techniken.

Im BOGENPARADIES können Kinder auf spielerische Weise konsequent lernen, wie sie den begeisternden Bogensport ausüben können, ohne sich und andere zu gefährden. Eltern kommen allein oder mit ihren Kindern, auf diese Weise lernen sie von Anfang an, worauf es ankommt um den Bogensport als das wahrzunehmen, was es ist.

Der Bogensport, Entspannung, Erholung, Konzentration und Stressabbau ohne Gefahren! Insbesondere auch bei Konzentrationsschwäche bietet der Bogensport eine ideale Methode die Konzentrationsfähigkeit zu steigern.

Rufe noch heute unsere Hotline 

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